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Hymne ans Bücherlesen

04Feb08

In einem kleinen Örtchen in der Pfalz, nahe der Stadt Landau, steht eine Garage. Was nicht ungewöhnlich ist. Denn in der Gegend hat fast jedes Haus mindestens eine Garage. Aber diese ist eine ganz besondere. Denn statt eines Automobils beherbergt sie das Sommeratelier. Und in diesem Atelier entsteht sommers wie winters Naturkost fürs Auge: viele schöne Layouts und liebevolle Texte. Deswegen freue ich mich immer, wenn ein Projekt uns mal wieder zusammenführt.

Schon vor längerer Zeit ist mir in dem Atelier ein Text in die Hand gefallen, den ich mir damals kopieren ließ. Deswegen dachte ich immer, das Gedicht sei von einem Pfälzer geschrieben worden.

biescher_500.gif

Heute sind mir “Die Biescher un es Läwe” beim Aufräumen wieder mal über den Weg gelaufen. Daraufhin habe ich kurz gegoogelt, und was muss ich dabei feststellen? Aber hier erst mal das Gedicht:

Die Biescher un es Läwe

“Du duscht an de Biescher kläwe”,
saat mei Vadder, “isch am Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.

Zwische Biescher un em Läwe,
do dezwische do gäbts Gräwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.

Do die Dippe, do die Häwe,
do die Biescher, do es Läwe.
Biescher, das sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.

Aber nix leit so denäwe
Wie die Biescher iwers Läwe.
Biescher, des sin Biescher äwe,
un es Läwe is es Läwe.”

“Vadder”, saan isch, “loss misch läwe,
guck, die Biescher brauch isch äwe,
weil, wenns gar kä Biescher gäwe,
is es Läwe dann noch Läwe?”

Google sei dank weiß ich inzwischen, die “Biescher un es Läwe” stammen von einem Saarländer. Und zwar von Ludwig Harig. Abgedruckt sind sie in einem Reclamband mit dem Titel: Logbuch eines Luftkutschers.

Fanmeile, Klimakatastrophe und probabilistischer Wahnsinn

01Jan08

Alle Welt spricht vom Klimawandel oder von “global warming”. Wir in Deutschland machen daraus gleich eine Katastrophe und ein Wort des Jahres 2007: “Klimakatastrophe”.

Welche Rolle spielen dabei die Medien?

Ähnlich wie beim Waldsterben (Wort des Jahres 1983) übernehmen sie die Rolle der Fanmeile (Wort des Jahres 2006) für die Klimakatastrophe.

Ein Prüfingenieur aus Baden-Württemberg geht in seiner Sonntagskolumne, die er Monat für Monat in seinem Weblog verfasst, der Frage nach: Wie sicher ist die Klimakatastrophe und wie zuverlässig sind die Rechenmodelle, die beweisen, dass der Mensch den Klimawandel verursacht hat? Sein Blogbeitrag trägt den Titel: “Xenos oder das Fremde aus Absurdistan”.

xenos

Ein lesenswerter Beitrag, nicht nur für kritische Journalisten und solche, die es eigentlich sein oder werden wollten. Der Sonntagskolumnist des Medienbeirats der Prüfingenieure für Baustatik in Baden-Württemberg beendet seine Weihnachtskolumne mit einem treffenden Zitat von André Gide:

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

Über das Weblog und seine Sonntagskolumne

blogtitel

Üblicherweise nimmt Jürgen Lorch, der Verfasser der Sonntagskolumne, nur “den probalistischen Wahnsinn” neuer Baunormen aufs Korn.

sonntagskolumne

Er tut dies mit Ironie, Scharfsinn und Sachverstand. Das hat ihm innerhalb eines Jahres einen treuen Kreis von Lesern in der ganzen Welt beschert, wie ein Blick auf ein Karten-Overlay von Google Analytics deutlich macht:

Karten-Overlay, Ausschnitt

Klicken Sie auf den Kartenausschnitt für eine vergrößerte Ansicht.

Auswirkungen auf die Homepage des Verbandes

vpiDie Homepage des Verbandes der Prüfingenieure Baden-Württemberg, kurz vpi Baden-Württemberg, bietet hochwertige Informationen - in erster Linie für Bauingenieure. Aber auch Bauherren werden dort über Sinn und Zweck von statischen Prüfungen und einer sachkundigen Bauüberwachung aufgeklärt. Darüber hinaus werden in der Bauherren-Box eine Reihe von interessanten Bauwerken vorgestellt, an denen Mitglieder des Vpi Baden-Württemberg als Tragwerksplaner mitgewirkt haben: On Tour.

Die Auswirkungen der regelmäßig erscheinenden Sonntagskolumne im Weblog auf die Besucherzahlen der Homepage des vpi Baden-Württemberg sind bemerkenswert, wie sich an den Besucherkurven der beiden Seiten ablesen lässt:

besucher blog

Hier die Besucherkurve für das Weblog. Die Besucherspitzen markieren jeweils das Erscheinungsdatum der Sonntagskolumne.

besucher vpi

Und hier die Besucherkurve für die Homepage des Verbandes.

Verbrüderung mit Amazon: Ein Affiliate-Experiment

30Dez07

Ich liebe Bücher. Und ich liebe es, in Buchläden zu stöbern. Deswegen war Amazon für mich bislang kein Lesezeichen wert.

Seit ein paar Tagen habe ich nun doch eines gesetzt. Und zwar zum Partnernet von Amazon. Dort werden eine Fülle von Widgets angeboten, die man in seine eigene Website oder das eigene Weblog einbauen kann.

Die Anmeldung dauert nur wenige Minuten, im Gegensatz zum Lesen der Geschäftsbedingungen. Und eigentlich bräuchte man dafür auch noch einen Rechtsanwalt, der einem die Bedeutungsschwere der einzelnen Verklausulierungen erklärte.

Die Nutzung der verschiedenen Widgets und Linkgeneratoren gestaltet sich dagegen wieder sehr einfach. Darüber hinaus gibt es ein Partner-Blog, das jede Menge Tipps und Anregungen bietet.

Für diesen Beitrag habe ich einmal das "Product Cloud"-Widget getestet.

Product-Cloud-Widget

So sehen die Einstellungen aus, die ich für meine "Bücherwolke" gewählt habe.

 

Und so sieht das Ganze dann live aus. Ich bin gespannt, wie sich die Wolke im Lauf der Beiträge und der Zeit verändern wird.

Weiter unten im Text, in der "Fußzone" von "alphazeichen", habe ich eine Testecke eingerichtet. Dort läuft ein Slideshow-Widget, das sich ebenfalls recht einfach andie eigenen Wünsche anpassen lässt.

Das sind nur zwei von unzähligen Möglichkeiten, sich mit Amazon zu verbrüdern. Ob und wie man damit Geld verdienen kann, das steht auf einem anderen Blatt. Lassen wir uns überraschen.

Drei sichere Wege, in den Reklamehimmel zu kommen*

27Dez07

* In den Reklamehimmel von Bernd Kreutz (powered by Typepad).

1. Man reklamiere eine von vier Druckfarben für sein Unternehmen, z.B. Magenta, und betreibe damit Antiwerbung für sich. Um sicher zu gehen, dass man auch wirklich in den Reklamehimmel kommt, treibe man diesen Schildbürgerstreich so weit, bis anderen ein finanzieller Schaden entsteht.

telekom

Klicken Sie auf den Screenshot, um zu dem entsprechenden Artikel zu gelangen.

Überraschenderweise landet die Telekom damit nicht in der Rubrik "Gehirnerschütterung", sondern auf dem Wühltisch.

2. Man schaffe eine moderne Fassung von "Des Kaisers neue Kleider", und schwupps, schon landet man ebenfalls auf dem Wühltisch des Reklamehimmels. So geschehen mit der Daimler AG und der FAZ.

faz_daimler 

Mit einem Klick auf das Bild oben kommen Sie ins Schwäbische Biedermeier.

3. Man entwickle ein Produkt, das einen Mann in Verzücken versetzt, der ansonsten alles und jeden ins "Kreutz"-Feuer nimmt. Lesen Sie seine Ode an das iPhone von Apple, zu finden unter der Rubrik "Gehirnerschütterung".

iphone

Klicken Sie auf das iPhone, um Einsicht in das Geständnis von Bernd Kreutz zu erhalten.

PS. Seit Heiligabend hat Bernd Kreutz seinem Reklammehimmel leider vorerst mal wieder einen Aufnahmestopp verordnet und sein 2×100-Tage-Blogexperiment für beendet erklärt. Da aber aller guten Dinge drei sind, gehe ich davon aus, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben wird (zumal im Reklamehimmel Beta alle Beiträge/Trackbacks immer auf sich selbst verweisen, was nach einem weiteren Release schreit)

Zudem bleiben allle alten Beiträge vorest im Netz. Mein Tipp: Lassen Sie sich hin und wieder die köstlichen Verwünschungen von Bernd Kreutz auf der Zunge zergehen, nur so zum Vergnügen. Aber behalten Sie dabei im Auge, was Karl Valentin einmal gesagt: "Der Mensch ist gut. Nur die Leut’ sind schlecht."

Ein Buchloer: "verliebt in berlin"

24Dez07

Vor einiger Zeit habe ich hier einen jungen Blogger erwähnt, dessen Blog mir aufgefallen war. "frisch, frech, frivol" hieß damals die Überschrift meines Beitrags. Aus dem Tokyopunk von einst ist inzwischen Amy&Pink geworden. Seit August 2007 macht er eine Ausbildung zum Mediengestalter bei der Berliner Agentur Aperto.

Amy&Pink ist nicht mehr ganz so frech wie der Tokyopunk, nicht annähernd so frivol, dafür aber mit einem sehr schönen und eleganten Bloglayout.

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Amy&Pink’s Blogbeiträge erinnern derzeit ein wenig an onlinegewordene Episoden aus der TV-Serie "Verliebt in Berlin". Es sei ihm gegönnt. Doch hier möchte ich auf einen Textausschnitt aufmerksam machen, mit dem er sich aus seiner alten Heimat verabschiedet hat. Es ist eine wunderbare Liebeserklärung an seine Heimatstadt Buchloe – und sie beginnt so:

Buchloe. Ich pflege zu vielen Dinge eine gewisse Hassliebe. Besonders zu dir, meine kleine Heimatstadt. Aber natürlich werde ich dich vermissen. Weil ich dich nun einmal kenne wie meine Westentasche. Der Alpenstraßenberg, auf dem es Ali einmal so auf die Fresse gelassen hat, dass er seine eigenen Füße küssen konnte, der Zugspitzspielplatz, auf dem Eniz und ich Jahre unseres Lebens verbracht haben und das Neubaugebiet im Westen, durch das ich mich unter Zeitdruck kämpfen musste, nur um mit einer Blondine mit großen Möpsen poppen zu können. Der Baggerweiher, von dessen Klippen wir uns im Sommer herunterstürzten, das Fritz, in dem die zerbrochene Clique Partys ohne Ende feierte und die ewig lange Bahnhofsstraße, die ich im Morgengrauen immer herunter latschen durfte, weil wir die ganze Nacht “Phantasy Star Online” gezockt hatten.

Der Text ist entnommen aus "EIN ABSCHIEDSBRIEF" und steht für so viele kleine und große Buchloes in unserer Welt.

Ergebnisoffen. Ergebnis offen?

11Dez07

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Vor einiger Zeit verkündete Angela Merkel, man werde mit der Türkei wegen des EU-Beitritts ergebnisoffen verhandeln. In dieser Woche verkündete baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger das Ende einer ergebnisoffenen Ehe mit seiner Frau Inken, was einige schon früher unkten.

Gestern eröffnete mir ein Arzt das Ergebnis einer CT-Untersuchung: Bandscheibenvorfall zwischen C6 und C7.

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Ende der Ergebnisoffenheit. Schöne Sch…. Bescherung!

Und das Resultat: Tippen bzw. bloggen kann ich nur noch einhändig (mit rechts, hoffentlich hat das keine politischen Folgen). Und 90 Prozent meiner Gehirnleistung benötige ich für die Schmerzbewältigung. Ich hoffe, das gilt als Entschuldigung für diesen Beitrag;-)

PS. Die Screenshots wurden aufgenommen auf MyFonts.

Daimler: “Wir freuen uns auf die Zukunft.”

11Okt07

Die DaimlerChrysler AG hat vor einigen Tagen abgespeckt und heißt künftig nur noch Daimler AG. Echt fett dagegen ist das neue Logo des Konzerns, zumindest die verwendete Schrift. Und die neue Sprache des Konzerns ist es in irgendeiner Weise auch.

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Echt fetzig und volksnah: super (die Perspektiven), klasse (die Ideen) und toll (die Autos). Fehlt noch: spitze (der Aktienkurs) und geil (die Angebote).

Das Logo, die Sprache – alles deutet darauf hin, dass jetzt die fetten Jahre kommen.

Und wenn sich schon alle was wünschen dürfen, was wünsche im mir dann von der neuen Daimler AG?

Ich wünsche mir von Daimler eine neue Kommunikation: intelligent, ehrlich und offen; eine, die anspricht, ohne sich anzubiedern.

Zugegeben, das ist gar nicht so leicht :)

Und wem mein frommer Wunsch an die neue Daimler AG nicht bissig genug ist, dem empfehle ich den reklamehimmel von Bernd Kreutz.

Frischer Wind von Nordpol

21Sep07

So schön kann Werbung für windige Geschäfte sein. Einfach schauen, lauschen und genießen, was die Agentur Nordpol+ aus Hamburg für das Unternehmen EPURON konzipiert und realisiert hat.

Was der Wind hier nicht erzählt: Beim Werbefestival in Cannes regnetes es Gold für diesen Werbespot.

Sympathie für die Bahn: Solange der Vorrat reicht

21Aug07

Das Leben ist ganz anders als die Werbung, was manchmal auch ein wenig ärgerlich sein kann.

Jüngstes Beispiel, das Dauer-Spezial der Bahn.

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Die Bahn hat nämlich den Niedrigpreis fixiert.

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Ist doch schön, denkt man. Von Herrenberg nach Hamburg-Altona für 29 Euro. Und dann klickt man und klickt man. Na ganz so schnell geht es nicht.
Denn seit dem Relaunch heißt es besser: Und dann klickt man. Und dann wartet man.

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Und wartet, um dann zu erfahren, dass das Angebot für diese Zugverbindung leider nicht verfügbar ist.
Gut, das kann passieren. Steht ja auch da: Solange Vorrat reicht, …

Aber da ich nicht an einen Zug gebunden bin, wähle ich halt eine andere Zugverbindung. Ich klicke – und warte und warte. Leider ist das Angebot für diese Zugverbindung auch nicht verfügbar. Und auch nicht für die nächste, und nicht für die übernächste.
Gut dreißig Minuten später bin ich schlauer: An dem Tag, an dem ich nach Hamburg will, gibt es überhaupt kein Dauer-Spezial. Und an dem Tag, an dem ich zurück will, auch nicht.

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Aber für 119 Euro kann ich immer fahren, bin dabei flexibel – und nicht länger fixiert auf den Niedrigpreis.

Naja, außerdem habe ich ja noch die Bahncard 50. Damit bin ich eigentlich dümmer dran als mit der Bahncard 25, denn mit der bekommt man auch auf die Sparpreise Rabatt. Natürlich nur solange der Vorrat reicht.

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Dann reise ich doch lieber flexibel, spare dabei trotzdem und fahre spontan mit der Bahncard 50.

Trotzdem bleibe ich bekennender Bahnfahrer – zumindest vorerst. Ich hoffe, ich leiste damit einen Beitrag dazu, dass sich die Bahn irgendwann Programmierer leisten kann, die mir schon auf den ersten Blick sagen können, wie lange der Vorrat noch reicht. Sonst reicht’s so schnell nicht an die Börse, liebe Deutsche Bahn!

Das riecht schwer nach Beleidigung.

21Aug07

Sammy Molcho gilt als ein Meister der nonverbalen Kommunikation. Aber gegen das, was einem 30 Jahre alten Mann aus Böblingen gelang, dürfte er trotz aller Pantomimenkünste nicht anstinken können.
Der 30-Jährige beleidigte einen Polizisten ganz ohne Worte. Und das gleich so derbe, dass er deswegen jetzt für einen Monat ins Gefängnis muss.

Was war passiert?
Nach Ansicht des Staatsanwaltes hatte der Angeklagte den Beamten absichtlich „mit übel riechenden Darmwinden“ beleidigt. Und weil das Gericht davon ausging, dass die Blähungen, abgefeuert in unmittelbarer Nähe des Polizeibeamten, Absicht waren, verurteilte die Richterin den jungen Mann zu einer Freiheitsstrafe von einem Monat.

Zugegeben, es handelt sich hier um eine anrüchige Tat.
Aber werden wir nicht immer mal wieder Opfer derartiger Angriffe? Und soll ich das nächste Mal, wenn mir in der S-Bahn eine solche Beleidigung zur Nase kommt, beleidigt zur Polizei rennen und Anzeige gegen Unbekannt erstatten?

Oder halte ich mir einfach heimlich die Nase zu und mach keinen großen Wind wegen der Sache, damit sich die Gerichte nicht um jeden kleinen Pups kümmern müssen?


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BEOBACHTUNGEN ZUR LAGE DER KOMMUNIKATION
 
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„One cannot not communicate.“ Paul Watzlawick's axiom gets a particular meaning in times of mobile phones, Web 2.0 or Web 3.0 beta. So let's keep an eye on communication!


Werner Roy Bien

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About me

That's (Werner) Roy Bien: freelance copywriter and strategist for advertising and media. Lecturing at the Stuttgart Media University (HdM) since 1995; Subject: advertising copy and conception. From 2002 on I do it together with a counterpart, with Alexander Lorenz.
Wanna know how Werner became Roy Bien? Read on!